Im Bankensektor fallen täglich grosse Mengen an elektronischen Informationen an. Diese unterliegen seit jeher den höchsten Sicherheitsanforderungen.

    Um diese riesige Datenflut zu verwalten und zu speichern, betreiben die meisten Finanzinstitute eine SAN-Infrastruktur (Storage Area Network). Aufgrund von Disaster-Recovery-Überlegungen besteht ein solches SAN typischerweise aus zwei oder mehreren, geografisch verteilten SAN-Inseln.

    NUTZEN

    • Durch die Verschlüsselung konnte die Datensicherheit der drei LAN-Verbindungen und der SAN-Anbindung mit einer einzigen Plattform sichergestellt werden, ohne dabei die Performance der Verbindungen zu beeinträchtigen.
    • Gleichzeitig bietet die Schweizer Sicherheitsplattform InfoGuard MG10 genügend Ausbaumöglichkeiten für zukünftige Erweiterungen.

    «Die Flexibilität der Lösung minimiert die Investitionskosten.» 

    Sabine Bergner

    Leiterin IT & ORG

    Valartis Bank (Liechtenstein) AG

    Lösung

    Um den hohen qualitativen Anforderungen von SAN-Infrastrukturen gerecht zu werden, erfolgt der Datentransport zwischen diesen SAN-Inseln über Interswitch-Links, also hochperformante optische Fibre-Channel-Verbindungen. Entgegen der weitläufigen Meinung lassen sich auch solche Lichtwellenleiter problemlos abhören.

    Im Zusammenhang mit den Anforderungen an die Vertraulichkeit des Datentransfers über die beiden Highspeed-Links ins Data Center, suchte Valartis nach einer Lösung, die sowohl den SAN- als auch den LAN-Traffic verschlüsseln kann.

    Zur Umsetzung der notwendigen Sicherheitsvorgaben werden die Datenlinks zwischen den beiden Rechenzentren mit Hardware-Verschlüsselungsgeräten vom Typ InfoGuard MG10 geschützt. Dabei werden drei 1 Gigabit Ethernet und eine 2 resp. 4 Gigabit Fibre-Channel Verbindung auf ein 10 Gigabit-Signal gemultiplext, verschlüsselt und anschliessend über die Dark Fibre übertragen. Aufgrund der Redundanz kommen somit zwei Paar InfoGuard MG10 zum Einsatz.