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Das Netzwerk soll heute weit mehr leisten, als Daten möglichst schnell von A nach B zu transportieren. Anwendungen verteilen sich auf eigene Rechenzentren und Cloud-Umgebungen, Mitarbeitende greifen von unterschiedlichen Standorten darauf zu, und immer mehr vernetzte Geräte erweitern die Infrastruktur. Gleichzeitig beschleunigt KI die Suche nach Schwachstellen – aufseiten der Verteidiger ebenso wie aufseiten der Angreifer. Die Zeit, um Risiken zu erkennen und darauf zu reagieren, wird damit zum entscheidenden Faktor.
Für die Unternehmensführung stellt sich deshalb eine strategische Frage: Wie wird aus einer zunehmend komplexen Infrastruktur ein verlässliches Fundament für das Geschäft – ohne selbst zum Risikofaktor zu werden?
Unser Netzwerk- und Security-Partner HPE verfolgt mit Secure AI-native Networking einen Ansatz, der KI-gestützten Betrieb, ein umfassendes Netzwerkportfolio und integrierte Sicherheit zusammenführt. Dazu werden die Technologien und Kompetenzen von HPE Aruba Networking und HPE Juniper Networking zu HPE Networking zusammengeführt, mit dem Ziel, Verfügbarkeit und Sicherheit zu optimieren und die wachsende Komplexität beherrschbar zu machen.
Dabei geht es sowohl um den Einsatz von KI zur Verbesserung des Netzwerks als auch um leistungsfähige Netzwerke für KI-Anwendungen. KI wird damit nicht nur als zusätzliche Bedienoberfläche verstanden, sondern als Bestandteil von Analyse, Optimierung und Automatisierung. Dadurch werden der Betrieb Ihres Netzwerks massiv entlastet, Zusammenhänge über die gesamte Infrastruktur sichtbar und gezieltes Handeln ermöglicht.
Wenn eine Videokonferenz stockt, lautet die erste Vermutung häufig: Das Netzwerk ist schuld. Doch die Ursache kann ebenso bei einem Cloud-Dienst liegen. Genau dieses Beispiel griff HPE an der diesjährigen InfoGuard Security Lounge auf – sehen Sie dazu die Aufzeichnung: Statt Vermutungen nachzugehen, sollen IT-Teams erkennen können, wo das Problem tatsächlich entsteht.
Hier setzt AIOps – der KI-gestützte IT-Betrieb – an. Netzwerk- und Verbindungsdaten werden fortlaufend ausgewertet, Auffälligkeiten miteinander verknüpft und mögliche Ursachen eingegrenzt. Damit werden Probleme proaktiv erkannt, konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet und bestimmte Korrekturen nach entsprechender Freigabe automatisch ausgeführt. Der Blick richtet sich über einzelne Komponenten hinaus auf die Qualität der Verbindung vom Endgerät bis zur Anwendung.
Ein selbstlernendes Netzwerk ist aber kein Freipass für unkontrollierte AI-Eingriffe. AIOps unterscheidet auf dem Weg zu selbststeuernden Netzwerken deshalb zwischen Erkenntnissen, Empfehlungen, assistierten Massnahmen und automatischer Problembehebung. Für die Einführung sollten Sie für Ihre spezifischen Bedürfnisse festlegen, welche Änderungen automatisch zulässig sind, wann eine Freigabe erforderlich ist und wie Eingriffe überprüft werden.
Ein stabiler Betrieb allein genügt allerdings nicht. Auch ein technisch einwandfrei funktionierendes Netzwerk kann unerwünschte Kommunikation transportieren. Zero-Trust ist auch bei einem AI-native-Ansatz zentral. Benutzer, Geräte und Anwendungen erhalten dadurch nicht automatisch Vertrauen, nur weil sie sich innerhalb des Unternehmensnetzes befinden. Zugriffe werden überprüft und auf die notwendigen Berechtigungen beschränkt. Zentral verwaltete Richtlinien sollen diesen Schutz über Standorte, Rechenzentren und Cloud-Umgebungen hinweg konsistent durchsetzen.
Besonders anschaulich wird das bei vernetzten Geräten: Baut ein bislang unauffälliges IoT-Gerät plötzlich ungewöhnliche Verbindungen auf oder überträgt deutlich mehr Daten als üblich, ist dies ein Anlass zur Prüfung. KI-gestützte Geräteprofile und Verhaltensanalysen können solche Abweichungen sichtbar machen und Informationen für nachgelagerte Zugriffskontrollen liefern.
Die Sicherheitsarchitektur muss aber auch mit Bedrohungen umgehen können, für die noch keine etablierte Signatur vorliegt. Dazu müssen die klassischen Schutzmechanismen um KI- und Machine-Learning-basierte Verfahren ergänzt werden. Bei den SRX-Firewalls gehört dazu beispielsweise die AI-Predictive Threat Prevention, die auf die Erkennung und Abwehr neuer sowie fortgeschrittener Malware ausgerichtet ist. Zusätzlich sollten Erkenntnisse über Bedrohungen möglichst unmittelbar in wirksame Schutzmassnahmen einfliessen.
Das Netzwerk wird damit nicht nur zum Transportweg, sondern auch zum Ort, an dem sicherheitsrelevante Auffälligkeiten erkannt und Schutzmassnahmen übergreifend durchgesetzt werden können.
Aus diesen Fähigkeiten lassen sich drei zentrale Ziele für eine Netzwerkmodernisierung ableiten:
Geschäftskontinuität stärken: Störungen früher erkennen, Ursachen schneller eingrenzen und die Ausbreitung von Angriffen durch passende Zugriffsregeln begrenzen.
Betriebsaufwand reduzieren: Wiederkehrende Analysen und geeignete Routineaufgaben automatisieren, damit Spezialist:innen mehr Zeit für anspruchsvolle Aufgaben gewinnen.
Wachstum kontrolliert ermöglichen: Neue Standorte, Anwendungen und KI-Vorhaben auf einer Infrastruktur aufbauen, bei der Leistungsfähigkeit und Sicherheit gemeinsam weiterentwickelt werden.
Für die Investitionsentscheidung empfehlen wir deshalb, nicht nur Funktionen und Anschaffungskosten zu vergleichen. Aussagekräftiger sind messbare Ziele: Wie lange dauert die Ursachenanalyse? Wie viele manuelle Eingriffe sind notwendig? Welche geschäftskritischen Verbindungen werden überwacht? Und wie konsequent lassen sich Sicherheitsrichtlinien durchsetzen?
«Der Business Case entsteht nicht durch das Etikett «AI», sondern durch nachweisbare Verbesserungen im Betrieb.»
Als führender HPE-Networking-Partner verbinden wir Netzwerkkompetenz mit einem umfassenden Verständnis für Cyber Security. Unsere erfahrenen und zertifizierten Expert:innen begleiten Unternehmen von Architektur und Design über Engineering und Integration bis zum Betrieb – vor Ort, in der Cloud oder als Managed Service. Dabei betrachten wir Networking und Security ganzheitlich: Wir verbinden die Planung und Umsetzung moderner Netzwerke mit Zero-Trust-Konzepten, Managed Services und unserer Cyber-Defence-Kompetenz. So wird aus der Einführung einzelner Technologien eine Weiterentwicklung der gesamten Sicherheits- und Betriebsarchitektur.
Diese ganzheitliche Expertise wird auch extern anerkannt: Im «ISG Provider Lens Cybersecurity Report 2026» wurde InfoGuard in der Schweiz und Deutschland insgesamt siebenmal als Leader ausgezeichnet.
Unser Anspruch ist klar: Ihr Netzwerk soll mit den Anforderungen Ihres Unternehmens Schritt halten und dazu beitragen, neue Möglichkeiten sicher zu nutzen.
Wie sich KI-gestützter Netzwerkbetrieb und integrierte Sicherheit ergänzen, zeigten Beat Sommerhalder und Michael Woduschegg von HPE Networking an der InfoGuard Security Lounge im Juni 2026. Erfahren Sie im Referat «Von Komplexität zu Kontrolle – die AI-native Netzwerksicherheit», welche Rolle das Netzwerk für eine wirksame Cyberresilienz übernimmt.
Bildlegende: mit KI generiertes Bild