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Mit über 850 Teilnehmenden und mehr als 5’000 besuchten Sessions bestätigte der Event im Jubiläumsjahr der InfoGuard seine hohe Relevanz für Entscheider:innen und Fachpersonen aus dem DACH-Raum. In 23 Präsentationen und an virtuellen Messeständen von 12 führenden Herstellern bot der Innovation Day einen kompakten Überblick zu aktuellen Cybertrends und konkreten Handlungsfeldern.
Manuel Köpfli, Chief Information Security Officer der Basler Verkehrs-Betriebe, zeichnete in seiner Keynote die Rahmenbedingungen nach, unter denen Betreiber kritischer Infrastrukturen eine konsequente Cyberabwehr sicherstellen müssen. Dr. Hannes P. Lubich, Verwaltungsrat der InfoGuard AG, knüpfte in der zweiten Keynote daran an und erläuterte die strategischen Auswirkungen des Quantencomputings auf die Cybersicherheit.
In seiner Keynote gab Manuel Köpfli einen eindrücklichen Einblick in die Cyberrealität kritischer Infrastrukturen. Als Betreiberin eines hochverfügbaren 24/7-Transportsystems für täglich rund 400’000 Personen stehen die BVB vor hochkomplexen Herausforderungen: eine historisch gewachsene, heterogene IT/OT-Landschaft, lange Lebenszyklen von verkehrskritischen Steuerungsanlagen mit bis zu 30 Jahren Betriebsdauer sowie zunehmende regulatorische Anforderungen und Supply-Chain-Risiken.
Köpfli zeigte auf, dass Cybersicherheit im KRITIS-Umfeld nur ganzheitlich funktioniert – von präventiven Massnahmen über Detektion und Reaktion bis hin zu belastbaren Business-Continuity- und Krisenkonzepten. Zentrale Erfolgsfaktoren sind ein gelebtes ISMS, klar definierte Prozesse und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Sicherheitsarchitektur. Ergänzend betonte er den Mehrwert starker Partnerschaften, etwa durch die Unterstützung eines 24/7 personell besetzten SOC, um auch im Dauerbetrieb handlungsfähig zu bleiben.
In seiner Keynote ordnete Dr. Hannes P. Lubich die sicherheitspolitische Bedeutung des Quantencomputings ein. Er erläuterte die technologischen Grundlagen auf Augenhöhe – von Qubits über Überlagerung bis hin zur Verschränkung. Lubich zeigte auf, wie Quantenalgorithmen (z. B. Shor) die Rechenhürden etablierter RSA-Verschlüsselung überwinden – mit weitreichenden Folgen für etablierte Sicherheitsmechanismen. Entscheidend: Quantencomputing ist, so Lubich, kein fernes Zukunftsszenario mehr, sondern über Cloud-Services breit zugänglich.
Darüber hinaus plädierte Lubich dafür, dass Organisationen sich frühzeitig mit quantensicherer Kryptografie befassen, um langfristige Vertraulichkeit und digitale Souveränität zu wahren. Gleichzeitig weitete er den Blick über die reine Verschlüsselung hinaus: In der Kombination mit KI, IoT und Robotik entstehen hochgradig autonome Systeme, die neue Effizienzpotenziale eröffnen, aber auch nicht zu unterschätzende Risiken eines Kontrollverlusts bergen. Seine zentrale Botschaft: Wer Cybersicherheit strategisch denkt, sollte jetzt in Kompetenzen, Ökosysteme und Governance rund um Quantencomputing investieren, bevor technologische Realität regulatorische und organisatorische Antworten überholt.
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Neun Sessions spannten den Bogen von realen Angriffsszenarien zu konkreten Anforderungen an moderne Cyberabwehr.
Die Themenschwerpunkte im Überblick:
Die Veranstaltung wurde durch die Präsentationen von 12 führenden Sicherheits- und Netzwerkpartnern bereichert und bot den Teilnehmenden einen kompakten Überblick über aktuelle Technologien und Lösungsansätze. Die Beiträge zeigten eindrücklich, wie sich Cybersicherheit entlang von Identitäten, Cloud, KI und kritischen Infrastrukturen weiterentwickelt.
Airlock erläuterte, weshalb digitale Identitäten – etwa im Kontext der E-ID – zum zentralen Schlüssel für eine sichere digitale Schweiz werden. Microsoft gewährte Einblicke in die aktuelle Bedrohungslage und zeigte auf, wie KI, Attack-Path-Analysen und integrierte Sicherheitsplattformen die Verteidigung verändern.
Wie Unternehmen Identitäten auch in hybriden und Legacy-Umgebungen wirksam absichern können, zeigte Silverfort. KnowBe4 beleuchtete die Weiterentwicklung von Human Risk Management im KI-Zeitalter und machte deutlich, warum Awareness gezielt auf menschliches Verhalten ausgerichtet sein muss.
Wie stark sind Angriffe und Abwehr eigentlich von KI geprägt und wie äussert sich das? Proofpoint skizzierte die heutige Lage und erläuterte die Risiken, die durch autonome Agenten entstehen. Palo Alto Networks skizzierte die Zukunft moderner Security Operations und den Weg hin zu stärker automatisierten SOC-Strukturen.
Im Bereich Netzwerk und Infrastruktur demonstrierte Extreme Networks, wie ganzheitliche Plattformansätze Betrieb und Sicherheit zusammenführen. Fortinet zeigte, wie Zero-Trust-Architekturen auch in komplexen OT-Umgebungen umgesetzt werden können.
Claroty machte sichtbar, weshalb Asset-Discovery eine zentrale Voraussetzung für den Schutz industrieller Systeme ist. Tanium präsentierte Ansätze für autonomes IT- und Patch-Management, um operative Komplexität zu reduzieren.
Wie Mikrosegmentierung und intelligente Sicherheitsrichtlinien die Angriffsfläche reduzieren, zeigte Akamai. Zurich Insurance schliesslich ordnete Cyberrisiken aus Versicherungssicht ein und widmete sich der Frage, wie technische Sicherheitsmassnahmen und Risikotransfer optimal zusammenwirken.
Viel zu schnell ging dieser 14. InfoGuard Innovation Day zu Ende! Die zahlreichen positiven Rückmeldungen und der neue Besucherrekord mit über 850 Teilnehmenden zeigen: Dieser virtuelle Event trifft den Nerv der Zeit. Besonders erfreulich war die erneut starke Beteiligung aus dem DACH-Raum – ein klares Signal für die wachsende Relevanz des Formats im Jubiläumsjahr von 25 Jahren InfoGuard.
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Was wohl der nächste Innovation Day für Sie bereithält? Sie dürfen gespannt sein: Die 15. Ausgabe des Innovation Days wird wiederum mit einigen Neuerungen aufwarten. Am besten merken Sie sich diesen Termin heute schon vor, um nächstes Jahr (wieder) dabei zu sein. Oder noch besser: Melden Sie sich gleich an – wir freuen uns auf Sie!
Noch mehr fundierte Cyber-Security-Insights gesucht?Dann ist die Jubiläumsausgabe unserer hybriden Grossveranstaltung, der 16. InfoGuard Security Lounge, genau die richtige Wissensquelle für Sie. Sie findet am Mittwochnachmittag, 24. Juni 2026, statt. Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich frühzeitig Ihren Platz! Wir freuen uns auf Sie.
Bildlegende: mit KI generiertes Bild